82 1 GRUNDLAGEN DES RHÖN-KLINIKUM KONZERNS 1.1 ÜBERBLICK Der Konzern ist grundsätzlich einstufig gegliedert. Die einzelnen Klinikgesellschaften sind rechtlich selbstständi- ge Kapitalgesellschaften, die ihren Sitz an der jeweiligen Betriebsstätte haben und als unmittelbare Tochtergesell- schaften der RHÖN-KLINIKUM AG (Konzernobergesell- schaft) geführt werden. Die Konzernobergesellschaft hat ihren Sitz in Bad Neustadt a. d. Saale. Bedeutende Standorte mit einem akutstationären Versor- gungsangebot sind die Kliniken am Stammsitz Bad Neu- stadt a. d. Saale, unsere Wissenschaftsstandorte in Gießen, Marburg und Leipzig sowie die Klinikstandorte mit über- regionalem Einzugsgebiet in Bad Berka und Frankfurt (Oder). KONZERNLAGEBERICHT Q Die RHÖN-KLINIKUM AG, die Helios Kliniken GmbH und die Fresenius SE & Co. KGaA haben am 13. September 2013 einen Anteilskaufvertrag unter- zeichnet, wonach ein Portfolio von 43 Kliniken, Medizinischen Versor- gungszentren und weiteren verbundenen Beteiligungen verkauft wird. Die kartellrechtliche Freigabe wurde im Februar 2014 für den Verkauf von 40 Kliniken, Medizinischen Versorgungszentren und weiteren verbunde- nen Beteiligungen erteilt und gehen entsprechend an Fresenius/Helios über. Aus diesem Grund ändern wir den Ausweis der zur Veräußerung stehenden Vermögenswerte und Schulden in unserer Bilanz und berück- sichtigen einmalige Effekte in unserer Gewinn- und Verlustrechnung. Q Wir erreichten unter Berücksichtigung der Wiesbadener Dr. Horst Schmidt Kliniken einen Anstieg unserer Patientenzahlen gegenüber dem Vorjah- reszeitraum um insgesamt +3,9%. Der Konzernumsatz entwickelte sich im Vergleich zum Jahr 2012 mit einer Steigerung von +5,2% auf nunmehr rund 3.013,8 Mio. . Q Im Geschäftsjahr 2013 erwirtschafteten wir einen Konzerngewinn von 90,0 Mio. (Vj. 92,4 Mio. ) bei einem EBITDA in Höhe von 275,4 Mio. (Vj. 292,0 Mio. ).
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