108 ten auf den Ausbau ihrer wissenschaftsmedizinisch orien- tierten Kompetenzen konzentrieren. Wir sind davon über- zeugt, dass wir mit unserer strategischen Neuausrichtung und dem aktuellen Zuschnitt unseres Unternehmens im Wettbewerb schlagkräftig aufgestellt sind und ein weiteres Erfolgskapitel in der deutschen Klinikgeschichte schreiben können. Wir sehen hierbei als Chance für unseren Konzern das Kon- zept der Netzwerkmedizin, das wir nunmehr konkret in die Praxis umsetzen. Es sieht im Kern vor, dass ein bundesweites Netzwerk von Leistungsanbietern entsteht, in dem sämtli- che ambulanten, stationären und Rehabilitationsleistungen angeboten werden. Die Chancen der »neuen« RHÖN liegen im Zusammen- schluss unserer Spitzenkliniken, einhergehend mit hoher medizinischer Qualität auf bezahlbarem Preisniveau, durch enge Verzahnung von Behandlung, Forschung und Lehre, als Impulsgeber und Treiber der Netzwerkmedizin mit at- traktiven Ergebnis- und Wachstumsperspektiven. Nunmehr bietet sich für uns die Chance, die Unternehmens- strukturen von Grund auf zu erneuern und den Konzern damit straffer, effizienter und einheitlicher zu führen, ohne dabei unseren Kliniken das notwendige Maß an operativer Eigenständigkeit zu nehmen. Als Gesamteinschätzung sehen wir unseren Konzern mit einem Umsatz von rund 1 Mrd. , den wir mit rund 15.000 Mitarbeitern in zehn Kliniken an fünf Standorten künftig erzielen wollen, sehr gut aufgestellt. Wir werden auch in Zukunft zu den großen Klinikbetreibern in Deutschland ge- hören, dann aber nicht mehr mit einem heterogenen Port- folio, sondern einer klar fokussierten Ausrichtung. 6 BERICHTERSTATTUNG GEMÄSS § 315 ABS. 2 NR. 5 HGB ÜBER INTERNE KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEME IM HINBLICK AUF DEN RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS Im RHÖN-KLINIKUM Konzern besteht das rechnungsle- gungsbezogene interne Kontrollsystem aus dem internen Steuerungs- und dem internen Überwachungssystem, das die Erstellung der Jahresabschlüsse für den Konzern der RHÖN-KLINIKUM AG und die RHÖN-KLINIKUM AG selbst und ihrer Tochtergesellschaften sicherstellt. Das Risikoma- nagementsystem als Bestandteil des internen Kontrollsys- tems ist mit Bezug auf die Rechnungslegung auch auf das Risiko der Falschaussage in der Buchführung sowie in der externen Berichterstattung ausgerichtet. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem in unserem Konzern umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlich- keit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften. Der Konzernrechnungslegungsprozess ist so organisiert, dass für jede der Tochtergesellschaften zu jedem Stichtag ­ d.h. monatlich, vierteljährlich und jährlich ­ auf Basis einer konzernweit einheitlichen Bilanzierungsrichtlinie und eines konzernweit einheitlichen Buchhaltungsprogramms ein handelsrechtlicher Abschluss in konzerneigenen Rechen- zentren erstellt wird. Aus diesen Abschlüssen wird für jedes Quartal ein Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) abgeleitet. Die Abschlussdaten der Tochtergesellschaften werden mittels zertifizierter Kon- solidierungssoftware nach der Kapitalkonsolidierung und einer Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Eliminierung et- waiger Zwischengewinne zu einem Konzernabschluss zu- sammengefasst. IFRS-relevante Umbewertungen bzw. Um- gliederungen werden auf Konzernebene nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsverfahren durchgeführt.
RHÖN-KLINIKUM AG Downloadcenter Sprachen
  • English
  • Deutsch